Zypernrettung künstlich zu Gunsten der Großbankenrettung verzögert

By | 24. April 2013

nach den jüngsten meldungen soll die zypern rettung künstlich verzögert worden sein, um auch dort mal wieder bankinteressen zu schützen. schott@web.de meldet: Eigentlich sei die Rettung der fraglichen Zypern-Banken schon vor gut einem Jahr fällig gewesen, berichten kritische Medien. Zu dem Zeitpunkt hatten allerdings grosse deutsche und französische Banken 20 Milliarden Festgelder auf Konten in Zypern, wegen der hohen Zinsen dort. Diese Milliarden hatten die Banken praktisch zinslos von der Zentralbank bekommen. Anstatt damit über Kredite die Wirtschaft anzukurbeln, legten sie die Gratis-Kohle lieber gewinnbringend an. 3 bis fast 5 Prozent risikofreier Gewinn ist ja eine ganze Menge für einen, der ein paar Milliarden hat… Diese Milliarden deutscher und französischer Banken wollte Brüssel natürlich nicht enteignen. Das Problem war, dass die Festgelder nicht kurzfristig wieder abgezogen werden konnten – weshalb die »Rettung« Zyperns auf Rat von Goldman Sachs-Maulwurf Draghi bei der EZB über ein Jahr hinausgezögert wurde … eben bis diese Festgeld-Milliarden wieder von der Insel waren. Schwerreiche Oligarchen, institutionelle Anleger und der Clan des Präsidenten wurden also nicht bestohlen. Da stellt sich die Frage… Wer sind nun eigentlich die Opfer der staatlichen Bankräuber?

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